WM
Deutsche Medien: Nagelsmann geht nach Elfmeterschießen gegen Paraguay
Deutsche Medien behaupten, dass Nationaltrainer Julian Nagelsmann nach Deutschlands WM‑Ausstieg, einer 0‑1‑Niederlage per Elfmeter gegen Paraguay, entlassen wird, obwohl das Team die Gruppenphase überlebt hatte; Berichten zufolge wurde ihm bereits geraten, seine Würde zu wahren und zurückzutreten.
Frankfurter Rundschau: Nagelsmanns Weggang ist eine Tatsache und der Aufsichtsrat des DFB wird am Wochenende über die Kündigung seines Vertrags entscheiden. Der Vertrag des 38‑Jährigen läuft bis zur Europameisterschaft 2028.
Nach der Ausscheidung sagte Nagelsmann, er plane, als Deutschlands Nationaltrainer zu bleiben. Er deutete an, er habe nach Gesprächen mit leitenden Funktionären des Deutschen Fußball‑Bundes DFB um eine Phase der Reflexion gebeten.
DFB wechselt schnell: Von Nagelsmanns Abschied zu Gesprächen mit Klopp
Es wurde berichtet, dass Nagelsmann bereits geraten wurde, seine Würde zu wahren, indem er zurücktritt. Das Medium schlägt vor, der Trainer solle zurücktreten, anstatt entlassen zu werden. Ronald Koeman reagierte wütend auf die Kritik an seinem System und sagte: „Als ik het over moest doen, zou ik hetzelfde doen.“ Sein Kommentar unterstreicht den Druck auf das deutsche Trainerteam nach dem WM‑Ausstieg. Deutschland kam durch die Gruppenphase der WM, wurde jedoch in der ersten K.o.-Runde nach einer Elfmeterschießen‑Niederlage gegen Paraguay ausgeschieden. Die Niederlage beendete ihr Turnier trotz einer erfolgreichen Gruppenphase. Der Gegensatz zwischen dem Ruf der Medien nach Nagelsmanns Weggang und seinem eigenen Wunsch zu bleiben, verdeutlicht das Aufruhr im deutschen Nationalteam. Die Wochenendentscheidung des Aufsichtsrats wird bestimmen, ob der Vertrag des Trainers, der bis zur Euro 2028 läuft, gekündigt wird.