WM
Bayerns 55-Millionen-Euro-Wagnis auf Brown stärkt Abwehr und Mittelfeld
Bayern München hat die Verpflichtung des 23‑jährigen deutschen Linksverteidigers Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt gesichert, hat laut Berichten 55 Millionen Euro gezahlt und ihn bis Juni 2031 vertraglich gebunden, ein Schritt, der die defensiven und mittelfeld Optionen des Vereins für die kommende Saison erweitert.
Max Eberl, Bayerns Sportvorstand, sagte: „Er hat bei der Weltmeisterschaft Eindruck gemacht und gezeigt, warum wir ihn schon länger im Blick haben. Er wird unsere Optionen sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld erweitern.“
Nathaniel Brown wurde in Bayern als Sohn einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vaters geboren, was ihm die Möglichkeit gab, für die Vereinigten Staaten zu spielen, doch er entschied sich für Deutschland. Er war ein Schlüsselspieler in Deutschlands U‑21, die im vergangenen Jahr im Europameisterschaftsfinale gegen England verloren, und bekräftigte seinen Wunsch, in der deutschen Nationalmannschaft zu bleiben.
Er war bei der Weltmeisterschaft die erste Wahl als Linksverteidiger für Deutschland und ging nach dem überraschenden Ausscheiden des Teams im Achtelfinale gegen Paraguay mit einem gesteigerten Ansehen aus dem Turnier hervor. Brown hat inzwischen acht Einsätze für die A‑Nationalmannschaft absolviert.
Brown wechselte 2024 von Nürnberg für 3,5 Millionen Euro zu Eintracht Frankfurt. In seiner Zeit in Frankfurt erzielte er sieben Tore in 75 Pflichtspielen und stand in der vergangenen Saison in acht Champions‑League‑Spielen auf dem Platz.
Frankfurts Sportdirektor Markus Krösche sagte: „Nene hat bei Eintracht Frankfurt beeindruckende Fortschritte gemacht. Wir hätten ihn natürlich gern behalten, aber er hat auch den Wunsch geäußert, den nächsten Karriereschritt zu gehen.“
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