WM
Marokkos WM-Achtelfinale durch Saibaris ruhigen Elfmeter gesichert
Marokko sicherte sich nach einem ruhigen verwandelten Elfmeter von Ismael Saibari im entscheidenden Schusswechsel gegen die Niederlande den Einzug ins WM-Achtelfinale. Der Stürmer, der die vollen 90 Minuten auf dem Platz stand, setzte den finalen Treffer und schoss die Atlaslöwen weiter.
Saibari blieb während des gesamten Spiels auf dem Platz, bevor er sich für den entscheidenden Elfmeter an die Linie stellte. Sein Schuss landete im Netz und besiegelte Marokkos Weiterkommen.
Zurückblickend auf seine Vorbereitung sagte Saibari: „Ich wusste bereits, in welche Ecke ich schießen würde. Wir hatten das gestern trainiert, also wusste ich genau, was zu tun ist.“ Er erklärte, dass ein gezielter Schuss in die Ecke den Torwart zwingt, sich für die falsche Seite zu entscheiden.
Nach dem erfolgreichen Elfmeter riss Saibari sein Trikot vom Leib und feierte mit den anwesenden Fans. Er sagte: „Ja, natürlich, wenn man bei einer WM weiterkommt und ins Achtelfinale einzieht, dann gibt es einen Ausbruch der Freude – besonders nach dem Kampf auf dem Platz.“
Nur Momente vor dem Schlusspfiff war Saibari in eine Rangelei verwickelt, bei der er sich eine Platzwunde über der Augenbraue zuzog. Später gab er zu: „Ich bin etwas angeschlagen, aber wenn das bedeutet, dass wir weiterkommen, nehme ich es gerne in Kauf.“
Früher Vorsprung des DR Kongo zwingt England zum späten Kampf zur WM
Der Stürmer wird PSV diesen Sommer verlassen und zu Bayern München wechseln – ein Wechsel, der bereits vor dem Turnier feststand. Seine Leistung im Elfmeterschießen setzt einen hochkarätigen Höhepunkt in seine letzte Saison beim niederländischen Klub. Marokko richtet nun den Blick auf das kommende Achtelfinale und will die Dynamik aus Saibaris entscheidendem Treffer nutzen. Das Team wird versuchen, die Gelassenheit aus dem Elfmeterschießen zu bewahren, um im Turnier weiter voranzukommen.