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WM

Cape Verdes WM-Träume überschattet von Vergewaltigungsvorwurf gegen Ryan Mendes

Kapverdes Kapitän Ryan Mendes, 36, steht in Auckland unter polizeilicher Untersuchung wegen des Vorwurfs einer Vergewaltigung, nur einen Tag nach dem historischen Einzug seiner Inselnation in die K.-o.-Phase der Weltmeisterschaft. Der mutmaßliche Übergriff soll sich am 27. März ereignet haben, als sich das Team für die FIFA-Serie in Neuseeland aufhielt. Kapverdes WM-Debüt endete mit dem sofortigen Einzug in die K.-o.-Phase und löste landesweite Feiern aus. Ryan Mendes bestritt alle Spiele des Turniers und spielte eine zentrale Rolle im Erfolg der Mannschaft. Laut der brasilianischen Zeitung O Globo wirft eine brasilianische Übersetzerin, die für die kapverdische Nationalmannschaft tätig ist, Mendes vor, in ihr Hotelzimmer eingedrungen zu sein und sie vergewaltigt zu haben. Die Klägerin behauptet zudem, während des Vorfalls geschlagen, gebissen und gewürgt worden zu sein. Die Übersetzerin reichte eine formelle Beschwerde sowohl bei der FIFA als auch beim kapverdischen Fußballverband ein und forderte ausdrücklich, Mendes aus dem WM-Kader zu streichen. Sie gab an, auf ihre Bitte keine Antwort erhalten zu haben. Die neuseeländische Polizei bestätigte, dass ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, gab jedoch keine weiteren Details bekannt. Der neuseeländische Fußballverband erklärte gegenüber brasilianischen Medien, die Angelegenheit liege nun in den Händen der Polizei und verzichtete auf weitere Stellungnahmen. Die FIFA bestätigte, von den Vorwürfen Kenntnis zu haben, und stehe in Kontakt mit den neuseeländischen Behörden. Da die Ermittlungen noch laufen, werde die FIFA derzeit keine weiteren Kommentare abgeben. Am 4. Juli trifft Kap Verde in der nächsten WM-Runde auf Argentinien – eine gewaltige Herausforderung für die Turnierneulinge. Ob Mendes für dieses Spiel im Kader steht, ist noch unklar.

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