WM
Rangnick drängt auf Österreich gegen Argentinien
Österreich trifft am Montag bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika auf Argentinien, nachdem das Team das Turnier mit einem 3:1-Sieg über Jordanien eröffnet hat. Trainer Ralf Rangnick betont, dass seine Mannschaft die Südamerikaner nicht als Favoriten akzeptiert und einen knappen, spannenden Kampf erwartet.
Der 3:1-Erfolg über Jordanien gab Österreich einen starken Start und Selbstvertrauen für die Begegnung mit Argentinien. Die Argentinier gelten als klare Turnierfavoriten.
„Wer viel Geld verdienen will, muss auf Österreich setzen“, sagte Rangnick und stellte damit die Erwartungen infrage. Er fuhr fort: „Jeder – und damit auch die Buchmacher und Algorithmen – geht offenbar einfach davon aus, dass wir dieses Spiel verlieren werden. Doch damit bin ich nicht einverstanden.“
„Fußball bleibt eine Mannschaftssportart. Und wir planen, mit der nötigen Energie und Entschlossenheit zu spielen, verbunden mit unserem Spielstil und Einsatz“, erklärte Rangnick. „Wie wir Messi stoppen können? Indem wir zeigen, dass wir eines der besten Teams bei dieser WM sind. Auch wenn Messi natürlich der beste Spieler ist, den Argentinien je hatte.“
Argentinien stellt mit Lionel Messi, Lautaro Martínez, Julián Álvarez und Enzo Fernández eine Reihe von Weltklasse-Spielern auf, die das Spiel entscheiden können. Ihre kollektive Klasse unterstreicht ihren Favoritenstatus.
Rangnick will dem Team Selbstvertrauen vermitteln und verweist auf die starke Leistung im ersten Spiel. Ein positives Ergebnis gegen Argentinien würde Österreich in die nächste Runde bringen und das Team als gefährlichen Außenseiter etablieren.
Die österreichische Mannschaft plant, mit Energie und Mut zu spielen und dabei ihren Stil und ihre Einsatzbereitschaft zu zeigen. Das Ergebnis am Montag wird entscheiden, ob sie den Einzug in die K.-o.-Phase schaffen.