WM
Mulder bezweifelt die Absicht hinter Norwegens spektakulärem Tor gegen England
Um 00:13 Uhr heute äußerte Analyst Youri Mulders Zweifel an dem von Andreas Schjelderup erzielten Tor im Viertelfinale der Weltmeisterschaft zwischen England und Norwegen und kommentierte live beim WK Avond. Die Diskussion entwickelte sich, als das Spiel in die entscheidende Phase ging.
Schjelderup traf den Ball mit seinem schwächeren linken Fuß in die obere Ecke, doch Mulder fragte sich, ob die Aktion lediglich ein misslungener Flankenschlag und nicht ein gezielter Schuss war. Der Analyst hob die ungewöhnliche Technik hervor, die bei diesem Torschuss zum Einsatz kam.
"Ja, das ist wirklich ein brillantes Tor", lachte Mulder mitten im WK Avond und fügte hinzu: "Aber ich weiß nicht, ob er es bewusst gemacht hat. Es ist ein brillantes Tor. Als ik hem had gemaakt? Of course it would have been intentional", sagte er mit einem Grinsen.
Mulder schlug vor, dass der Schuss als Flanke für Erling Haaland interpretiert werden könnte, und bezeichnete den Ball als seltsam für eine Flanke. Er betonte sein anhaltendes Zweifel an der Absicht des Spielers trotz des spektakulären Ergebnisses.
Jordan Pickford, Englands Torwart, hatte ebenfalls eine Flanke erwartet, und Mulder bemerkte, dass niemand das Ergebnis vorhergesehen habe. Der Analyst betonte das Überraschungsmoment des Spielzugs.
Es war Schjelderups erstes WM-Tor, das nach einer Stammplatzverdienung durch eine solide Leistung gegen Brasilien kam. Der norwegische Flügelspieler hatte mit seinem früheren Einsatz gegen Brasilien seinen Platz in der Aufstellung gesichert.
Norwegen konnte das Tor nicht lange genießen, denn Jude Bellingham traf kurz vor der Halbzeit das Ausgleichstor und ließ die Partie mit 1:1 zur Pause stehen. Die schnelle Reaktion unterstrich das enge Duell zwischen den beiden Nationen.