WM
Maeda schwört, mit stolz aus Katar zu gehen
Brasiliens spättor-Treffer besiegelte eine 2:1-Niederlage Japans im Achtelfinale der Weltmeisterschaft und beendete damit die Reise der asiatischen Mannschaft in den Vereinigten Staaten. Angesichts eines globalen Publikums entschuldigte sich Stürmer Daizen Maeda für die Niederlage.
Maeda bestritt sein drittes von vier Turnierspielen gegen Brasilien, nachdem er zuvor im 1:1 gegen Schweden getroffen hatte, was den Gruppensieg sicherte. Der 28-Jährige wurde für sein weltklasse Pressing von Ex-Celtic-Manager und TV-Experte Ange Postecoglu gelobt. Postecoglu hob Maedas Intensität als entscheidenden Faktor in Japans taktischer Ausrichtung hervor.
Im K.-o.-Duell sagte Maeda, Japan habe ein großartiges Spiel gezeigt, doch der Gegner sei zu stark gewesen. Er ergänzte, dass Japan viel Zeit damit verbrachte, Brasiliens Technik und Athletik zu verteidigen. Am Ende konnte die japanische Mannschaft den spättorentscheidenden Treffer nicht verhindern.
Kanada sichert sich mit spätem Treffer in Los Angeles das Achtelfinale
Nach dem Schlusspfiff entschuldigte sich Maeda für die Niederlage und betonte, dass das Team noch viel zu lernen habe. Trotz der Niederlage bekräftigte er, mit hoch erhobenem Haupt nach Japan zurückkehren zu wollen. Maeda bedankte sich auch bei den Fans, die ins Stadion gereist waren, sowie bei denen in Japan, die das Spiel spätabends verfolgt hatten.Die WM durch die Augen von Mexiko, den USA und Kanada: Feierlaune, Stolz und ein hoher Preis.
Das 2:1-Ergebnis beendet Japans Weltmeisterschaft und schließt ihre Reise in den USA ab. Maeda blickte auf die dreieinhalb Jahre zurück, in denen das Team seit der WM in Katar aufgebaut wurde – gemeinsam mit Spielern, Mitarbeitern, Familie und Unterstützern. Er zeigte sich stolz auf das gemeinsame Erreichte, auch wenn das Turnier nun vorbei ist.