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Liverpools Flügelstürmer‑Jagd stockt, weil Diomande‑Deal scheitert
Liverpools dringender Bedarf an einem neuen Flügelstürmer hat sich nach dem Scheitern der Verfolgung von Yan Diomande durch den Verein in ein kostspieliges Fiasko verwandelt, sodass Anfield nun eine auffällige Lücke am Flügel hat und die Reds gezwungen sind, ihre Sommerrekrutierungsstrategie neu zu überdenken.
Lewis Steele sagte zu Trev Downey, dass Liverpool zuversichtlich seien, Diomande zu verpflichten, und täglich mit dessen Umfeld sowie Richard Hughes im Gespräch seien. Steele beschuldigte zudem den Agenten Rock Nation, die Verhandlungen manipuliert zu haben. „Ich denke, Liverpool wurden vom Agenten ehrlich gesagt ausgenutzt“, sagte er.
Steele erklärte, dass RB Leipzig das volle Recht habe, riesige Summen zu fordern, und eine starke Marktposition innehabe. Er fügte hinzu, dass Liverpools erstes Angebot ihre Karten auf den Tisch gelegt habe, sodass verkaufende Vereine um zusätzliche 20 Millionen Pfund bitten könnten.
Bradley Barcola trat nach der Diomande‑Enttäuschung als der Spieler hervor, den Liverpool bewundern. Steele glaubt, dass Barcola wahrscheinlich PSG verlassen wird und eventuell Arsenal bevorzugt. „Ich denke, er wird wahrscheinlich PSG verlassen“, fügte er hinzu.
Steele bemerkte, dass Liverpool nicht mehr so attraktiv sei wie vor zwölf Monaten, was ihre Anziehungskraft auf Ziele mindere. Er erinnerte sich, dass Liverpool im letzten Sommer bereits Vorarbeit bei Barcola geleistet habe, ähnlich wie beim Versuch, Diomande zu holen. „Sie haben ihr Hauptziel verpasst“, sagte er.
Insgesamt bewertete Steele das Transferfenster nach dem Diomande‑Rückschlag als „ein zu null“, also im Minus. Er betonte, dass Liverpool nicht panisch kaufen und an ihren Rekrutierungsprinzipien festhalten werde. Der Verein steht nun vor überhöhten Ablösesummen und muss vor dem weiteren Saisonverlauf einen geeigneten Ersatz finden.