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Transfers

Chelseas 8-Millionen-Angebot für Xhaka abgelehnt

🇨🇭
Chelseas Eröffnunggebot von 8 Millionen Pfund für Granit Xhaka wurde von Sunderland umgehend abgelehnt. Die Nordostengländer stehen unter keinem Verkaufsdruck und haben keine Absicht, ihren Schweizer Kapitän abzugeben. Das Angebot wurde von Sunderland als „inakzeptabel“ bezeichnet. Xhaka äußerte sich während des Turniers und stoppte damit Transfergerüchte mit den Worten: „Das ist nicht meine Aufgabe [über einen möglichen Wechsel zu Chelsea zu sprechen].“ Er fügte hinzu: „Dafür habe ich mein Management. Ich möchte mich voll und ganz auf die Weltmeisterschaft konzentrieren.“ Die Schweiz zog mit einem 2:0-Sieg gegen Algerien in die nächste Runde ein, wobei Xhaka die vollen 90 Minuten spielte. Chelseas Interesse wird von Xabi Alonso vorangetrieben, der Xhaka bei Bayer Leverkusen während ihrer ungeschlagenen Bundesliga-Saison 2024 trainierte. Alonsos Vertrautheit mit dem Mittelfeldspieler ist ein entscheidender Faktor in Chelseas Bemühungen. Sunderland hingegen sieht Xhaka als unersetzlich an, nachdem er in der letzten Saison 34 Ligaspiele bestritt und dem Verein zum siebten Platz und zur Qualifikation für den europäischen Fußball verhalf. Die Differenz in der Bewertung ist deutlich. Sunderland signalisiert damit, dass sie Xhakas Führungsqualitäten und Erfahrung als nicht verhandelbar ansehen – besonders bei einem Verein, der sich noch in der Premier League etablieren muss. Ein 33-jähriger Mittelfeldspieler mit taktischer Disziplin und Persönlichkeit ist nicht einfach zu ersetzen, unabhängig von den Trends des Transfermarkts. Chelseas Mittelfeldtransfer könnte sich noch ändern, da talkSPORT berichtet, dass auch Alex Scott und Adam Wharton im Fokus stehen. Scotts mögliche Verpflichtung könnte einen Jugendfaktor einbringen, während Wharton ein anderes Profil bietet. Arsenal und Manchester United sollen ebenfalls an Scott interessiert sein, was Chelseas Pläne erschweren könnte. Die Präsenz von Enzo Fernández verkompliziert zudem Chelseas Mittelfeldbild. Berichten zufolge könnte eine Neuverpflichtung seinen Wunschtransfer zu Real Madrid ermöglichen, obwohl der spanische Klub betont hat, „keine Absicht“ zu haben, den Argentinier zu verpflichten. Dies könnte Chelsea zwingen, ihre Dringlichkeit und Strategie im Transfergeschäft zu überdenken. Für den Moment bleiben die Fakten klar: Chelsea sind interessiert, Sunderland wehren sich – und Xhaka konzentriert sich auf die Weltmeisterschaft mit der Schweiz. Die Verhandlungen werden von Verhandlungsmacht, Geduld und Sunderlands Einschätzung des Werts ihres Kapitäns abhängen.

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