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Transfers

Liverpool setzt auf Barcola für 130 Millionen – Hughes könnte zu Al-Hilal wechseln

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Liverpool steht vor einer entscheidenden Transferentscheidung, da Sportdirektor Richard Hughes vor seinem Wechsel zu Al‑Hilal steht. Damit entsteht eine strategische Lücke, die noch vor dem Sommertransferfenster geschlossen werden muss. Der nächste teure Transfer des Clubs muss die vorgeschlagene 130‑Millionen‑Euro‑Verpflichtung des französischen Flügelspielers Bradley Barcola übertreffen, um eine weitere Verschlechterung des Kaders zu vermeiden.

Aktuelle Berichte bestätigen, dass Hughes nach der Sommerpause zum saudi‑arabischen Verein Al‑Hilal wechseln wird. Dies unterstreicht die seit Langem bestehende Vermutung über seinen Abgang. Sein langjähriger Assistent Steven Francis hat bereits eine Position beim saudischen Klub übernommen, was auf eine baldige Übergabe hindeutet.

Liverpools jüngste Transferaktivitäten haben zu einer Verschlechterung des Kaders geführt, da der Club in den letzten Fenstern mehrere Top‑Talente abgegeben hat. Dieser Rückschritt erhöht den Druck auf den scheidenden Sportdirektor, seinen Abschied positiv zu gestalten.

Der geplante 130‑Millionen‑Euro‑Deal für Bradley Barcola wird weithin als überzogen kritisiert, insbesondere nach seiner schwachen Vorstellung gegen Paraguay, wo Frankreich nur begrenzte Torchancen hatte. Barcola kam auf lediglich 30 Ballkontakte in einer Stunde, während Ersatzspieler Desire Doué in 30 Minuten 32 Ballkontakte hatte, mehr Torchancen schuf und einen Elfmeter gewann. Die 130‑Millionen‑Euro‑Bewertung wird mit Paris Saint‑Germain in Verbindung gebracht, die diesen Betrag bisher nicht rechtfertigen konnten.

Barcolas einziger Versuch war ein 30‑Meter‑Schuss, der das Tor verfehlte – ein weiterer Beleg für die Zweifel an seiner Fähigkeit, eine siebenstellige Ablösesumme zu rechtfertigen. Obwohl er als fantastischer Flügelspieler beschrieben wird, argumentieren Analysten, dass er nicht zum absoluten Elite‑Niveau gehört. Damit wirkt die Ablösesumme wie ein massiver Fehler.

Die jüngste Ausgabe von 130 Millionen Euro für Alexander Isak, einen weiteren Stürmer, der die Erwartungen nicht erfüllt hat, summiert sich bereits auf 250 Millionen Euro für zwei unterdurchschnittliche Verpflichtungen. Eine solche Ausgabenpolitik könnte Liverpools langfristige finanzielle Gesundheit gefährden, wenn sie nicht korrigiert wird.

Liverpool muss nun einen neuen Sportdirektor verpflichten und einen klügeren Top‑Transfer tätigen, um diesen kostspieligen Trend zu stoppen. Die Hauptprobleme sind die überzogene Ablösesumme für Barcola und die Notwendigkeit, einen Kader wieder aufzubauen, der seine Wettbewerbsfähigkeit verloren hat.

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