WM
Klopp kritisiert Arsenal, betont VAR‑Inkonsistenz nach Deutschlands Aus
Deutschlands Ausscheiden von der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 stellt Julian Nagelsmann unter intensive Beobachtung, da die viermaligen Weltmeister im Elfmeterschießen 4:3 gegen Paraguay nach einem 1:1-Unentschieden im Gillette Stadium in Boston verloren. Das Spiel, das in der Verlängerung und im Elfmeterschießen entschieden wurde, beendete ihre Hoffnungen, über die Runde der letzten 32 hinauszukommen.
Paraguay ging durch Julio Enciso in Führung. Kai Havertz glich für Deutschland mit einer Vorlage von Florian Wirtz aus.
In der 102. Minute sprang Jonathan Tah am hinteren Pfosten hoch, um Deutschland mit einem Kopfball aus einer Ecke in Führung zu bringen. Der VAR griff ein, um ein mögliches Foul von Waldemar Anton am paraguayischen Torwart Orlando Gill zu prüfen, und Schiedsrichter Jalal Jayed entschied das Tor für nichtig.
Pundit Jürgen Klopp, der für MagentaTV spricht, nutzte die Entscheidung und zog Arsenal in die Debatte. „Wenn das Tor illegal ist, dann wird Arsenal nicht englischer Meister“, sagte er und wies darauf hin, dass Arsenal 60 % seiner Tore aus Standardsituationen erzielt.
Klopp nimmt Arsenal wegen Standardsituationen erneut ins Visier
Klopp bezog sich dabei auf Arsenal unter Mikel Arteta, wo das Blocken, die Laufwege und der körperliche Druck zu zentralen Waffen in Standardsituationen geworden sind. Er argumentierte, dass das Annullieren von Tahs Kopfball, während ähnliche Taktiken anderswo erlaubt werden, ein Konsistenzproblem im Fußball offenbare. Florian Wirtz erhielt Lob für seine Vorlage für Havertz, die Timing, Kreativität und Ruhe in der angespannten Situation zeigte. Da Deutschlands WM-Kampagne früh endet, wird Wirtz eine angemessene Erholung bekommen, bevor er sich Livershams Vorbereitung und der bevorstehenden USA-Tour anschließt. Deutschlands Bundestrainer Julian Nagelsmann reagierte, dass er kein Ausreißer sei und ein Rücktritt trotz Forderungen nach Veränderung ausgeschlossen sei. „Ich würde gern weitermachen, wenn der DFB mich will“, sagte er nach der Niederlage. Deutschland steht nun vor einer Phase der Reflexion über breitere Themen jenseits eines einzelnen VAR-Entscheids, während Klopps Seitenhieb auf Arsenal die Schlagzeilen beherrschen wird. Das Team muss sich vor den kommenden Spielen neu formieren, während die Nation ihre fußballerische Ausrichtung bewertet.