Said El Mala verpasst WM‑Kader trotz starker Köln‑Saison
Said El Mala, der für den frisch aufgestiegenen 1. FC Köln 13 Tore erzielt und fünf Vorlagen geliefert hat, wurde aus dem deutschen WM‑Kader gestrichen. Die Entscheidung erklärte Nationaltrainer Julian Nagelsmann. Köln bezeichnete die Auslassung als „sehr traurig“.
El Malas Beiträge waren maßgeblich für Kölns Aufstieg in die Bundesliga, wobei seine 13 Tore ihn zu einem der Toptorschützen des Vereins machten. Seine fünf Vorlagen unterstrichen zudem seine Vielseitigkeit im Angriff. Die Zahlen belegen eine produktive Saison für den Stürmer.
Der deutsche Kader verfügt bereits über ein dicht besetztes Offensivteam, in dem etablierte Nationalspieler um die wenigen Plätze kämpfen. Bei der Auswahl spielen Form, Erfahrung und taktische Passgenauigkeit eine Rolle. El Malas Ausschluss spiegelt die Tiefe der Optionen wider, die dem Trainer zur Verfügung stehen.
Nagelsmann wies darauf hin, dass die Entscheidung auf einer umfassenden Bewertung der Kaderbedürfnisse beruht. Er würdigte El Malas beeindruckende Vereinsleistung, betonte jedoch die notwendige Gesamtbalance für den Turnierkader. Die Äußerungen des Trainers wurden an die Medien weitergegeben.
Der 1. FC Köln zeigte sich enttäuscht und betonte, dass El Mala „definitiv verdient“ hätte in den Kader berufen werden sollen. Vereinsvertreter hoben seinen Einfluss auf die erfolgreiche Saison des Teams hervor. Diese Stimmung spiegelte die Reaktion der Fans wider.
Der Stürmer steht nun vor der Herausforderung, seine Form in der kommenden Bundesliga‑Saison zu halten. Anhaltend starke Auftritte könnten seine Chancen auf zukünftige Länderauswahlen wiederbeleben. El Mala bleibt eine Schlüsselfigur im Angriff von Köln.
Deutschland bereitet sich auf die nächsten Qualifikationsspiele vor, während sich der WM‑Kader einrichtet. Köln will auf dem Aufstieg aufbauen, wobei El Mala die Sturmspitze übernimmt. Die Fans werden genau beobachten, ob sich seine internationalen Aussichten verbessern.