WM
Österreich und Ghana scheitern ohne Tor
Österreich und Ghana sind die neuesten Opfer bei der Weltmeisterschaft geworden, die ohne einen einzigen Schuss aufs Tor aus dem Turnier ausschieden. Beide Mannschaften erlitten innerhalb weniger Tage nacheinander klare Niederlagen – Österreich 0:3 gegen Spanien und Ghana 0:1 gegen Kolumbien.
Das österreichische Nationalteam war mit dem Mindestziel, das Achtelfinale zu erreichen, in die Weltmeisterschaft gestartet. Doch ihr Lohn war ein Aufeinandertreffen mit den Europameister von 2024, Spanien, in der K.-o.-Phase.
Spanien räumte mit Österreich souverän 0:3 ab und ließ die Alpenrepublik kaum Chancen auf eine Aufholjagd. Österreich gelang es im gesamten Spiel nicht, auch nur einen einzigen Schuss aufs Tor zu platzieren.
Nur wenige Tage später erging es Ghana ähnlich gegen Kolumbien und endete mit einer 0:1-Niederlage. Auch die Black Stars schafften es nicht, einen einzigen Torschuss zu landen.
Seit 1966 gab es in der K.-o.-Phase der Weltmeisterschaft nur drei Spiele, in denen eine Mannschaft so offensiv wirkungslos blieb. Österreich und Ghana haben diese Zahl nun innerhalb weniger Tage fast verdoppelt.
Die beiden Niederlagen bescheren einen historischen Negativrekord und unterstreichen die Seltenheit einer solchen offensiven Schwäche. Beide Teams scheiden damit ohne einen einzigen Schuss aufs Tor in ihren K.-o.-Spielen aus der Weltmeisterschaft aus.