WM
Deutschlands Neustart: DFB hat Klopp nach Nagelsmanns Abgang im Visier
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Julian Nagelsmanns Vertrag sofort nach der enttäuschenden Leistung der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 gekündigt, eine Entscheidung, die am Dienstag einstimmig vom Aufsichtsrat genehmigt wurde. Präsident Bernd Neuendorf und Sportdirektor Rudi Völler dankten Nagelsmann für sein Engagement seit 2023, während seine Assistenten Benjamin Glück und Benjamin Hübner ebenfalls gehen werden.
Der DFB-Vorstand hat bereits Jürgen Klopp als bevorzugten Kandidaten für die Nachfolge von Nagelsmann benannt. Klopp, der zuvor Liverpool und Borussia Dortmund trainierte, soll formelle Gespräche mit dem Verband aufnehmen.
Klopp hat bereits grundsätzlich seine volle Bereitschaft signalisiert, die wichtige institutionelle Aufgabe zu übernehmen. Seine Bereitschaft entspricht dem Wunsch des Vorstands nach einem Neuanfang.
Nagelsmann nach Paraguay‑Niederlage zurück, Klopp als Nachfolger
Der DFB sieht sich zudem mit einer Vakanz im Amt des Sportdirektors konfrontiert, da Andreas Rettig angekündigt hat, seinen Vertrag, der Ende des Jahres ausläuft, aus rein persönlichen Gründen nicht zu verlängern. Rettigs Weggang verstärkt den Führungswechsel im Verband. Rettig teilte Präsident Bernd Neuendorf seine Entscheidung noch vor dem Anpfiff der Weltmeisterschaft mit, was den Führungswechsel im Verband weiter verstärkt. Der Zeitpunkt unterstreicht die Dringlichkeit, das Management der Nationalmannschaft neu zu strukturieren.DFB wechselt schnell: Von Nagelsmanns Abschied zu Gesprächen mit Klopp
Der Verband sprach seinen herzlichsten Dank an Nagelsmanns Assistenten Benjamin Glück und Benjamin Hübner für ihr Engagement während ihrer Amtszeit aus. Beide Assistenten werden den Verband zusammen mit Nagelsmann verlassen. Mit Nagelsmanns Weggang und Klopps möglicher Ankunft will die deutsche Nationalmannschaft eine umfassende Umstrukturierung einleiten, während der frühere Trainer neue Möglichkeiten außerhalb des DFB suchen wird. Der Schritt signalisiert einen klaren Richtungswechsel für den deutschen Fußball.