LIVE
Keine Live-Spiele
🌍 Andere Regionen



🌐 Alle Regionen
ONE GAME. ONE COMMUNITY. ALL TOGETHER.
← Zurück zu Artikeln

WM

Deutschlands Trainerkrise treibt DFB vor Gericht – Jürgen Klopp

🇩🇪
Deutschlands Suche nach einem neuen Trainer intensiviert sich nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann, der nach der Niederlage der viermaligen Weltmeister im Elfmeterschießen gegen Paraguay zurücktrat – ein erstes solches Ausscheiden bei einer WM und die Fortsetzung einer Durststrecke in K.-o.-Spielen seit 2014; der DFB richtet nun den Blick auf Jürgen Klopp als möglichen Nachfolger. Julian Nagelsmann trat nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay zurück, die erste dieser Art bei einer WM für Deutschland. Die Niederlage verlängerte die Serie ohne Sieg in einem K.-o.-Spiel seit dem Triumph 2014. Bereits im Turnierverlauf hatte Nagelsmanns Mannschaft Curaçao mit 7:1 deklassiert, danach aber gegen die Elfenbeinküste eine schwache Leistung gezeigt und eine Niederlage gegen Ecuador kassiert. Der Deutsche Fußball-Bund bestätigte, dass nun Gespräche mit Jürgen Klopp über den vakanten Posten als Nationaltrainer geführt werden sollen. In einer Stellungnahme erklärte der DFB, Klopp habe bereits grundsätzliches Interesse an der Position signalisiert. Klopp reagierte auf die Spekulationen, indem er Interesse bekundete und betonte, dass nur „Zeit“ nötig sei, um eine Einigung zu erzielen, wie die deutsche Presse zitiert. Aktuell bekleidet er die Position des Global Head of Soccer bei Red Bull, eine Rolle, die er seit Januar 2025 innehat und in der er Vereine wie RB Leipzig, FC Red Bull Salzburg und die New York Red Bulls betreut. Laut Berichten enthält Klopps Vertrag mit Red Bull eine Klausel, die ihm einen Wechsel ermöglicht, falls die Position als deutscher Nationaltrainer frei wird. Dennoch betonte er seinen Willen, bestehende Verträge zu respektieren. Er sagte: „Ich habe einen bestehenden Vertrag mit Red Bull. Ich halte Verträge gern ein. Aber ich bin an Gesprächen interessiert. Diese werden intensiv sein müssen.“ Klopp fügte hinzu, dass er die Angelegenheit auch mit seinem Vorgesetzten Oliver Mintzlaff besprechen müsse, der „tief mit dem deutschen Fußball verbunden“ sei. Er warnte, dass Red Bull die Situation sauber verlassen müsse und ein Rücktritt nicht einfach sei. Klopp betonte, dass die aktuellen Schwierigkeiten Deutschlands nicht persönlich mit Julian Nagelsmann zusammenhängen, sondern das Land sich an einem „Wendepunkt“ befinde. Er argumentierte: „Wir müssen jetzt grundlegend etwas ändern. Ob das am Ende ich bin oder jemand anderes – das ändert nichts daran, dass die Veränderungen notwendig sind.“ Intensive Verhandlungen zwischen dem DFB und Klopp werden erwartet, wobei die Vertragsklausel vermutlich den Zeitplan prägen wird. Das Ergebnis wird entscheiden, ob Deutschland vor zukünftigen internationalen Wettbewerben den richtigen Kurs einschlagen kann.

Diskussion (0)

Internationale Diskussion — Reaktionen von Fußballfans aus allen Ländern kommen hier zusammen. Nutze die Übersetzen-Schaltfläche bei fremdsprachigen Reaktionen.

Sei der Erste, der reagiert!

Reagieren Sie auf diesen Artikel

Wählen Sie einen Anzeigenamen — Ihr echter Name ist nicht erforderlich

Ihr Anzeigename wird angezeigt, Ihre E-Mail nie. Privacy

← Zurück zu Artikeln