WM
De Jong sehnt sich seit vier Jahren nach dem großen Triumph
Frenkie de Jong hat mit einer öffentlichen Nachricht auf das WM-Aus der Niederlande reagiert und eingeräumt, dass die Niederlage gegen Marokko ihn immer noch schwer belastet. Der Barcelonamittelfeldspieler nutzte nur wenige Tage nach dem Ausscheiden von die Oranje Instagram, um seine ungeschönte Reaktion auf das Turnierende zu teilen.
In einem offenen Post beschrieb De Jong, dass sich das flaue Gefühl in seinem Magen und die anhaltende Enttäuschung seit dem Spiel nicht verändert hätten. „Jetzt, ein paar Tage nach dem Spiel, ist das flaue Gefühl in meinem Magen und das Gefühl der Enttäuschung genauso stark wie zuvor“, schrieb er.
Er räumte ein, wie schwer es wiegt, die Niederlande zu repräsentieren, und bezeichnete die Niederlage als Versagen, sowohl persönliche als auch nationale Erwartungen zu erfüllen. „Es ist eine riesige Ehre und eine große Verantwortung, für die Niederlande zu spielen. Wenn wir unsere eigenen Erwartungen und die der Menschen nicht erfüllen können, ist die Enttäuschung noch größer“, erklärte er.
Doch De Jong betonte, dass der Fokus nun auf Erholung und Wiederaufbau liegen müsse. „Vier Jahre auf eine weitere Chance zu warten, den Niederlanden den ersten Weltmeistertitel zu bringen, fühlt sich wie eine Ewigkeit an“, gab er zu. „Doch wir werden die kommende Zeit nutzen, um gemeinsam stärker zurückzukommen, damit wir bei den nächsten großen Turnieren sowohl unsere eigenen Erwartungen als auch die unserer Fans erfüllen können.“
Der Mittelfeldspieler schloss mit einem Dank an die Unterstützer für ihre unermüdliche Unterstützung. „Danke für all die Unterstützung. Sie war unglaublich, und wir haben sie definitiv gespürt“, fügte er hinzu.
Seine Worte kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Oranje sich nach einer enttäuschenden WM-Kampagne in Nordamerika neu aufstellen muss.
De Jongs Botschaft unterstreicht die persönliche Last, auf der globalen Bühne nicht zu bestehen, und zeigt gleichzeitig den kollektiven Willen, sich für den nächsten Zyklus neu zu formieren.