WM
Argentiniens Erfolg in der Verlängerung beweist, dass sie auch ohne Messi bestehen können
Argentinien besiegte die Schweiz 3:1 nach Verlängerung in Kansas City, wobei Julián Álvarez und Lautaro Martínez die entscheidenden Treffer erzielten und damit einen Platz im WM-Halbfinale sicherten. Der Sieg unterstreicht die kollektive Leistung der Viertelfinalisten des Turniers.
Lionel Andrés Messi, als unbestrittener G.O.A.T. gefeiert, sagte nach dem Spiel: „Möge unsere Fans das Halbfinale genauso genießen wie wir.“ Er fügte hinzu: „Weise Worte, Leo“, und reflektierte über Argentinas Überleben gegen eine entschlossene Schweizer Mannschaft.
Messis Bemerkungen hoben den historischen Druck hervor, hintereinander zwei WM-Titel zu gewinnen – ein Kunststück, das zuletzt von Italien in den 1930er‑Jahren und von Brasilien 1958 und 1964 erreicht wurde. Die Kommentare des argentinischen Kapitäns betonten das Gewicht der Erwartungen an die argentinische Mannschaft.
Argentinien und die Schweiz treffen im WM-Viertelfinale aufeinander
Die Schweiz, trainiert von Murat Yakin, setzte einen disziplinierten Spielplan um, der Argentinien an den Rand brachte und das Ergebnis sogar vor der Verlängerung ausglich. Dan Ndoye traf in der 67. Minute zum Ausgleich und zwang die Mannschaften zum Patt. Breel Embolo wurde in der 72. Minute nach einer zweiten Gelben wegen Täuschungsversuchs vom Platz gestellt, sodass die Schweizer für vierzig Minuten mit zehn Mann spielten. Lisandro Martínez und Cristian Romero kämpften während des gesamten Duells verbissen in der Abwehr.Kolumbien übernimmt die Kontrolle, während die Schweiz ihre Abwehr stabil hält
Der entscheidende Moment kam in der 112. Minute, als José Manuel López einen präzisen Pass zu Julián Álvarez spielte, der einen kraftvollen Rechtsschuss über Gregor Kobels ausgestreckte Hände setzte. Der Ball prallte am seitlichen Netz ab, worauf die spanische Ausrufung „¡APARECIÓ UNA 'ARAÑA' EN LAS REDES!“ von Telemundo Deportes im Juli festgehalten wurde. Álvarez sagte später: „Es gibt immer viel Gerede. Ich denke, wir müssen unsere Energie auf unsere eigenen Dinge konzentrieren. Die Gruppe ist sehr vereint, sehr stark. Jetzt ist es Zeit, sich zu erholen und über das nächste Spiel nachzudenken. Wir würden lieber früher Spiele gewinnen, aber wir wissen,