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WM

Belgische WM-Niederlage gegen die USA sorgt für internationale Kritik an Trump

🇧🇪
Das belgische Nationalteam lieferte in Seattle eine klare Ansage. Am Freitagabend besiegten sie die USA mit 4:1 und sicherten sich damit den Einzug ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft. Das Ergebnis hat die internationale Wahrnehmung der Roten Teufel grundlegend verändert – die ausländische Presse richtet ihr Augenmerk nun woanders, konkret auf Donald Trump. Während des Turniers stand die belgische Mannschaft oft in der Kritik der globalen Medien. Die Kontroverse um die Nominierung von Folarin Balogun hatte Schlagzeilen dominiert, viele zweifelten seine Auswahl an. Doch der 4:1-Sieg über die USA hat die Diskussion komplett umgedreht. Die Belgier präsentierten sich überzeugend und lieferten ihre bisher beste Leistung bei dieser Weltmeisterschaft ab. Die Entscheidung des Belgischen Fußballverbands, Balogun von Anfang an aufzustellen, hatte heftige Debatten ausgelöst. Doch nach seiner schwachen Vorstellung gegen die USA richtet sich der Fokus nun auf die größeren Auswirkungen des Ergebnisses. Die ausländische Presse, einst skeptisch, überschüttet die Roten Teufel nun mit Lob. Ein spanisches Medium führte mit einer provokanten Schlagzeile an: „Selbst Trump kann das Unvermeidliche nicht aufhalten.“ Ihre Analyse lobte Belgiens Wandlung von der Kontroverse zur Dominanz und beschrieb ihre Leistung als meisterhaft. *AS* stimmte in den Chor ein und traf Trump mit beißender Kritik. Ihre Schlagzeile lautete: „Selbst Trump kann das nicht ändern. Die USA sind raus. Vielleicht verhängt er morgen einen 100-Prozent-Zoll auf belgisches Bier.“ Der Ton unterstreicht die wachsende Verärgerung internationaler Beobachter über die öffentlichen Einmischungen des ehemaligen US-Präsidenten in Fußballangelegenheiten. Nicht nur die spanische Presse zeigt sich nun in neuer Bewunderung. Die französische Zeitung *L’Équipe* bezeichnete Belgiens Leistung als „Referenzspiel zum perfekten Zeitpunkt“, während die *New York Times* das Ausscheiden der USA auf deren eigenes schlampiges Spiel zurückführte. Balogun, einst im Zentrum der Aufmerksamkeit, wurde in der Niederlage als „irrelevanter Faktor“ beschrieben. Das belgische Team bereitet sich nun auf das Viertelfinale gegen Spanien am Freitag in Los Angeles vor, Anpfiff um 21:00 Uhr belgischer Zeit. Der Sieg über die USA hat nicht nur die Kritiker zum Schweigen gebracht, sondern auch die Erwartungen gesteigert. Sollte Belgien weiterkommen, steht am 14. Juli – dem Nationalfeiertag Frankreichs – ein mögliches Halbfinale gegen Frankreich oder Marokko an, das Finale ist für den 19. Juli angesetzt. Der Stimmungswandel in der ausländischen Presse spiegelt eine breitere Neuausrichtung in der Turniergeschichte wider. Aus der Skepsis gegenüber Baloguns Nominierung ist nun die Anerkennung Belgiens als ernsthafter Titelanwärter geworden. Die Frage ist nun, ob dieser Schwung sie weiter trägt.

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