Premier League
Carlo Ancelottis Brasilien setzt sich gegen Japan durch
Brasiliens sicherte sich mit einem dramatischen 2:1-Sieg gegen Japan den Einzug in die K.-o.-Runde, doch Carlo Ancelottis Mannschaft brauchte jede Minute, um weiterzukommen. Ein Treffer von Sano in der ersten Halbzeit brachte Japan in Führung, bevor Casemiro in der zweiten Spielhälfte ausglich. Vinicius Jr. sah dann kurz vor Schluss einen Schuss an den Pfosten gehen, doch Arsenal-Stürmer rettete Brasilien ohne Verlängerung ins Achtelfinale.
Die nervöse Vorstellung der Seleção in Houston stand im krassen Gegensatz zum Chaos in Paraguay, wo Deutschland nach einer 4:5-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay ausschied. Das Ergebnis markierte einen deutlichen Kontrast zu Brasiliens Qualifikation, wobei Ancelotti trotz des Sieges auf Verbesserungspotenzial hinwies.
In Turin intensivierte Juventus die Transferaktivitäten, während Gespräche mit Genoa über den Stürmer Ekhator Fahrt aufnahmen. Juventus-Geschäftsführer Carnevali bestätigte, dass die Bianconeri mehrere Optionen prüften, darunter Kolo Muani, und Spekulationen um Dusan Vlahovic zurückwiesen. „Vlahovic? Wir denken nicht über ihn nach“, erklärte Carnevali und fügte hinzu, dass der Klub „klare Vorstellungen“ habe, aber „Zeit und Geduld“ brauche.
Die Suche nach Verstärkungen beschränkte sich nicht auf Stürmer, da Juventus auch die Abwehrspieler Divu und Vicario beobachtete. Ekhator rückte in den Fokus, nachdem Berichte von einem möglichen 15-Millionen-Euro-Deal innerhalb weniger Tage sprachen. Carnevalis Aussagen folgten Spekulationen, die den Stürmer mit einem Tauschgeschäft involving Cambiaso und Frattesi mit Inter in Verbindung brachten.
Brasilien übersteht Japan, Paraguay gewinnt dramatisch gegen Deutschland.
Unterdessen nahm Manchester Citys Jagd nach Manuel Ugarte eine Wendung, nachdem Berichte von einem 100-Millionen-Euro-Angebot und Interesse an Tonali bekannt wurden. Pep Marescas Interesse am Mittelfeldspieler fügte dem Sommertransfer-Chessboard der Premier League eine weitere Dimension hinzu. In Mailand blieb Rafael Leãos Zukunft ein zentrales Thema, während der Klub ein neues Vertragsangebot für Paulo Dybala vorbereitete. Auch Club-CEO Giorgio Carnevali wies Transfergerüchte um Romelu Lukaku zurück und betonte, der Stürmer „sei nicht am Ende“ und werde seine Zukunft mit dem Trainer besprechen. „Ich werde in Zukunft mit dem Trainer sprechen“, sagte Lukaku. Antonio Contes möglicher Wechsel nach Saudi-Arabien kam erneut in den Fokus, nachdem Berichte von einem Monsterangebot über 20 Millionen Euro pro Saison aufkamen. Der ehemalige Inter-Trainer bleibt ein Ziel von Al-Ittihad, während seine mögliche Zukunft als italienischer Nationaltrainer die Gemüter zusätzlich erhitzte. In Rom bestätigte Romas Sportdirektor Daniele Carnevali, dass der Klub zwei Transfers anstrebe, darunter Dybala und Jack Greenwood. Der Ansatz des Klubs unterschied sich von Juventus’ vorsichtigerer Haltung, da man versuchte, Ambitionen mit finanzieller Umsicht in Einklang zu bringen. Die gegensätzlichen Schicksale von Brasilien und Deutschland dominierten die Schlagzeilen, während Juventus’ Transferaktivitäten und Manchester Citys Jagd nach Mittelfeldspielern das taktische Bild vor der nächsten Runde prägten.